USB-C™ – der Alleskönner

USB-C™ : Wer A sagt muss auch C sagen?

Im weltweiten USB-Dschungel treibt sich seit geraumer Zeit ein kleiner, mysteriöser Sonderling herum, der anfangs nicht weiter beachtet wurde. Aber er war gekommen, um zu bleiben. Mit der Zeit geriet der Winzling zusehends in den Fokus und rangiert aktuell als allgegenwärtiger, mächtiger digitaler Wunderstecker in höheren Sphären.

Die Rede ist vom USB-C™-Stecker, die Betonung liegt auf Typ C, einem Alleskönner, der die gleichzeitige Übertragung von Strom, Daten, Videos und Audio-Signale in höchster Qualität verspricht.

Dieser, gar nicht mal so neue Über­tra­gungs- und Lade­stan­dard, ist den Akustik-Experten von ProCom-Bestmann allemal einen Artikel wert.
In drei Teilen verraten wir, was man wissen muss, erklären wichtige Eigenschaften, zeigen Vorteile auf und verheimlichen dabei aber auch nicht diverse Tücken.

Das Momentum ist auf seiner Seite – ein Anschluss für alle Geräte

Zu verdanken hat er seinen raketenhaften Aufstieg u. a. einem simplen Umstand:
Ein modernes Ärgernis, mit dem man sich heute immer noch herumplagt, ist die Tatsache, dass so eine Micro-USB Buchse am Smartphone oder Tablet relativ schnell ausleiert. Unbestritten aber auch: Die Schuld liegt eindeutig beim User, der, darauf kann man wetten, es meist nicht schafft, das Kabel beim ersten Versuch richtig herum einzustecken.

Dieses hilflose Herumfummeln ist endlich Geschichte, denn oben und unten ist den neuen USB-C-Steckern fremd, da die Kontakte ausschließlich in der Mitte angeordnet sind. Verdrehungs-Sicherheit lautet das Gebot der Stunde. Im Klartext: Er lässt sich in beide Richtungen einstecken. Stecker sowie Buchse sind vor einem Defekt, hervorgerufen durch eine falsche Einsteckrichtung, geschützt.
Egal, wie herum man das Teufelsding in die Buchse schiebt, die Datenübertragung oder der Stromfluss wird dadurch nicht beeinflusst.

Der USB-C™-Stecker ist schmal genug, um auch in superschlanke Notebooks und dünne Smartphones zu passen. Beidseitiges Einstecken hält triumphalen Einzug in ein neues High-Tech-Zeitalter. Irgendwie liegt Magie in der Luft, denn solch eine USB-Type-C™-Buchse hält auch wesentlich mehr aus, wie ein herkömmlicher Anschluss vom Typ A.

Bühne frei für gigantische Studien (und ein wenig Raumschiff Enterprise)

Bis zu 10.000 Steckverbindungen sollen möglich sein.
Das hieße ja in der Praxis: Schlappe 27 Jahre lang könnte man das Smartphone einmal am Tag mit der USB-C™-Steckverbindung aufladen. Captain Spock würde frohlocken: „Unendliche Lade-Welten, faszinierend!“

Mittlerweile sind die neuesten Geräte inzwischen mit einem USB Type-C™-Anschluss ausgestattet.  Der Umstieg auf USB-C™ gilt als unausweichlich. Moderne Laptops nutzen ihn sogar als einzige Option für den Anschluss an andere Geräte.

Nun glauben alle, mit der effizienten und verdrehungssicheren Verbindung auch im Endeffekt jenen superschnellen, alles übertragenden Datenport in den Händen zu halten, nun, Sie wissen ja: Nobody (und auch Typ C) is perfect.

Warum das so ist und wie man sich im USB-C™-Kabelsalat bestens zurechtfindet, erklären wir Ihnen gerne im zweiten Teil.
Bleiben Sie also neugierig! Wir helfen, den Durchblick zu behalten.

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Unser Dominik von Brietzke berät Sie gerne.

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Autor:
Hermann Titzas
Fachreferent
ProCom-Bestmann