Teilnahmebedingungen/ Auktionsbedingungen

§ 1 Präambel

Am 25.09.2021 findet die Versteigerung der im Rahmen des Kunstwettbewerbes gestalteten Telefonzellen statt. Der Erlös wird dem Förderverein Altstadt Naumburg gespendet, um Maßnahmen zur Erhaltung und Verschönerung in der Stadt Naumburg (Hessen) zu unterstützen.

Das Mindestgebot beträgt 990,00 € inklusive MwSt. Dieser Betrag deckt anteilig unseren Selbstkostenaufwand in Höhe von 490,00 €, welchen wir zur Durchführung des Kunstwettbewerbes aufwenden mussten. Der andere Teil wird gespendet. Der Selbstkostenanteil erhöht sich bei einem höheren Gebot nicht, lediglich der Teil, welcher gespendet wird, profitiert von höheren Geboten.

§ 2 Online-Startgebotsabgabe

Vorab besteht die Möglichkeit für einen oder mehrere Kunstgegenstände über die entsprechenden Formulare auf unserer Webseite jeweils ein Startgebot festzulegen. Dies ist keine Voraussetzung für die persönliche Teilnahme am Tag der Auktion, es soll dem Kaufinteressenten lediglich die Möglichkeit bieten, sich schon vorher von den Mitbietern absetzen zu können.

Es werden vor der Auktion alle eingehenden Startgebote geprüft und der Bieter, welcher das höchste Startgebot abgegeben hat, nimmt mit diesem an der Versteigerung teil. Per Formular abgegebene Startgebote werden rechtlich wie schriftliche Gebote behandelt. Gehen mehrere gleich hohe Startgebote für denselben Kunstgegenstand ein, erhält das zuerst eingetroffene Startgebot den Zuschlag, wenn kein höheres Gebot vorliegt oder abgegeben wird. In diesem Fall nimmt auch nur der Bieter mit dem zeitlich früheren Gebot an der Auktion teil.

Gebote von weniger als 990,00 Euro können nicht wahrgenommen werden.

Startgebote über das Formular müssen 48 Stunden vor der Auktion beim Versteigerer vorliegen, andernfalls ist eine Berücksichtigung nicht zuzusichern. Alle Startgebote erfordern die Angabe der kompletten postalischen Anschrift des Bieters und die Telefonnummer, unter der er vor der Durchführung der Auktion erreichbar ist. Der Veranstalter behält sich die Entscheidung über die Annahme eines Startgebotes vor.

Sofern nach dem Start der Auktion kein höheres Gebot abgegeben wird, bekommt der Bieter mit dem höchsten Startgebot den Zuschlag. Gehen mehrere gleich hohe Startgebote für denselben Kunstgegenstand ein, erhält das zuerst eingetroffene Startgebot den Zuschlag.

Die Teilnahme über das online zur Verfügung gestellte Formular ersetzt nicht die Anwesenheit bei der Versteigerung. Sie haben daher online ausschließlich die Möglichkeit ein Startgebot abzugeben, aber nicht live an der Auktion teilzunehmen. Will der Bieter spontan auf Gebote reagieren, bedarf es der persönlichen Anwesenheit, der eines Vertreters, oder der Teilnahme an unserem Telefonservice.

Sofern Sie als Kaufinteressent nicht anwesend sein können, besteht vorab jederzeit die Möglichkeit, einen Besichtigungstermin der Kunstgegenstände zu vereinbaren. Dazu kontaktieren Sie uns per E-Mail an: info@procom-bestmann.de oder per Telefon: 056259293700.

§ 3 Telefonservice

Kaufinteressenten, die nicht persönlich anwesend sein können, haben die Möglichkeit nach Voranmeldung telefonisch zu bieten. Dazu muss der Interessent sich vorher online über das Formular anmelden und ein Startgebot abgegeben haben.

Alle Startgebote erfordern die Angabe der kompletten postalischen Anschrift des Bieters und die Telefonnummer, unter der er vor der Durchführung der Auktion erreichbar ist. Der Veranstalter behält sich die Entscheidung über die Annahme eines telefonischen Gebotes vor.

Die telefonischen Gebote werden von einem während der Versteigerung im Saal anwesenden Mitarbeiter vom Veranstalter entgegengenommen und unter Berücksichtigung der Weisungen des Bieters während der Versteigerung abgegeben. Das Gebot muss den Kunstgegenstand, auf den es sich bezieht, zweifelsfrei und möglichst unter namentlicher Identifikation des Künstlers benennen.

Bei telefonischen Geboten übernimmt der Versteigerer keine Gewährleistung für das Zustandekommen der Verbindung. Der Mitarbeiter des Veranstalters ruft den telefonischen Bieter an, daher ist der Anruf für diesen kostenlos. Sofern der Bieter beim Veranstalter anruft, gilt der übliche Ortstarif. Der Bieter hat sicherzustellen, dass er zum Versteigerungstermin auf der von ihm genannten Telefonnummer erreichbar ist, ansonsten ist eine Teilnahme an der Auktion nicht möglich. Der Anruf des Mitarbeiters erfolgt rechtzeitig zum Auktionsstart des jeweiligen Kunstgegenstandes. Der Veranstalter haftet nicht für Versäumnisse, oder mögliche technische Probleme.

Außerdem bietet der Veranstalter an, sofern ein anderer Bieter online ein höheres Startgebot abgegeben hat, welches das des Bieters überschreitet, diesen telefonisch oder per E-Mail rechtzeitig – mindestens 24 Stunden vor Beginn der jeweiligen Auktion – zu benachrichtigen, sodass das weitere Vorgehen in Bezug auf die Auktion besprochen werden kann. Es gelten Abs. 2 und Abs. 4 entsprechend.

§ 4 Vertreter

Will ein Bieter Gebote im Namen eines Dritten abgeben, hat er dies spätestens vor der Auktion am 25.09.2021 unter Vorlage einer Vollmacht des Dritten anzuzeigen. Dazu benötigt der Veranstalter den Ausweis des Vertreters und eine schriftliche Vollmacht, aus der seine eingeschränkte oder unbeschränkte Bietervollmacht hervorgeht, im Namen des Kaufinteressenten handeln zu dürfen. Es ist zu berücksichtigen, dass spätestens zum Auktionsbeginn die Vollmacht vom Kaufinteressenten unterschrieben vorliegen muss, da der Veranstalter ansonsten keine Gebote in seinem Namen annehmen wird. Anderenfalls kommt bei Zuschlag der Vertrag mit dem Vertreter selbst zustande.

Sofern der Vertreter im Rahmen der Online-Startgebotsabgabe angemeldet wird und diese erfolgreich per Link in der Bestätigungs-E-Mail verifiziert wurde, besteht die Möglichkeit eine Vollmacht für den Vertreter hochzuladen. Der Vertreter muss sich am Tage der Auktion ausweisen können, damit seine Identität festgestellt werden kann. Ferner hat der Bieter im Rahmen der Anmeldung über das Onlineformular sicherzustellen, dass er berechtigt ist, die persönlichen Daten des Vertreters an den Veranstalter zu übermitteln.

§ 5 Auktion

Der Auktionator ist berechtigt, Angaben durch Aushang am Ort der Versteigerung und unmittelbar vor der Versteigerung des betreffenden Kunstgegenstandes mündlich zu berichtigen oder zu ergänzen.

Die Versteigerung des einzelnen Kunstgegenstandes beginnt mit dessen Aufruf durch den Auktionator. Der Aufruf entspricht dem höchsten Startgebot. Sofern keines eingegangen ist, liegt das Startgebot bei 990,00 € inklusive Mehrwertsteuer. Der Auktionator ist berechtigt, bei Aufruf von der vorgesehenen Reihenfolge abzuweichen. Der Preis wird bei Aufruf vom Auktionator festgelegt – und zwar in Euro. Gesteigert wird mindestens in 50-Euro-Schritten, sofern der Auktionator nicht etwas anderes bestimmt. Bietern steht es frei ein höheres Gebot in den Raum zu rufen.

Der Zuschlag erfolgt, wenn nach dreimaligem Aufruf kein höheres Gebot abgegeben wird. Der Auktionator hat das Recht, ohne Begründung ein Gebot abzulehnen oder den Zuschlag zu verweigern. Wird ein Gebot abgelehnt oder der Zuschlag verweigert, bleibt das vorangegangene Gebot wirksam. Der Auktionator kann einen Zuschlag zurücknehmen und den Kunstgegenstand innerhalb der Auktion neu ausbieten, wenn ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot von ihm übersehen und dies von dem übersehenen Bieter unverzüglich beanstandet worden ist oder ein Bieter sein Gebot nicht gelten lassen will oder sonstige Zweifel über den Zuschlag bestehen. Übt der Auktionator dieses Recht aus, wird ein bereits erteilter Zuschlag unwirksam.

Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung des Kaufpreises. Der Rechnungsendbetrag umfasst die gültige Mehrwertsteuer von 19 %. Von der Umsatzsteuer befreit sind Ausfuhrlieferungen in Drittländer und innerhalb der EU bei Nachweis einer USt.-Identifikationsnummer. Die Abrechnung erfolgt in Euro.

§ 6 Versand und Zahlung

Der Versand ersteigerter Kunstgegenstände ist nach besonderer Absprache zu Lasten und Risiko des Käufers möglich. Dieses gilt für alle Gebote. Die Auslieferung erfolgt nach Zahlung des Kaufpreises auf dem vom Erwerber gewünschten Transportweg. Der Kaufpreis ist innerhalb von 20 Tagen nach Rechnungslegung fällig. Der Käufer hat ansonsten die Möglichkeit den Kunstgegenstand selbst, oder durch einen Erfüllungsgehilfen, oder eigenen Transportdienstleister zu organisieren. Die Kosten hierfür trägt ausschließlich der Käufer.

Die Ausgabe der ersteigerten Kunstgegenstände an die Bieter erfolgt frühestens nach Beendigung der Auktion, also ab dem 25.09.2021 um 17.00 Uhr im Hattenhäuser Weg 8, 34311 Naumburg, sofern keine Lieferung oder ein anderer Termin zur Abholung vereinbart wurde. Der Kaufpreis ist vor Abholung bzw. Auslieferung per Überweisung oder in bar zu leisten. Bis zur Einlösung gilt ein Eigentumsvorbehalt an dem ersteigerten Gut zugunsten des Veranstalters. Ist der Kaufpreis innerhalb von 20 Tagen nach Zugang der Rechnung noch nicht beglichen, tritt Verzug ein. Das Auktionshaus ist berechtigt, Verzugszinsen in banküblicher Höhe zu belasten und vom Ersteigerer Schadensersatz zu verlangen. Nach 6 Wochen wird der durch Zuschlag zustande gekommene Vertrag mit dem Käufer annulliert. Der Schadensersatz umfasst insbesondere das dem Veranstalter entgangene Entgelt von 490,00 € (Einliefererkommission und Aufgeld, sowie Transport im Rahmen des Künstlerwettbewerbs und dessen Durchführung), sowie angefallene Transport-, Lager- und Versicherungskosten, die bis zur Rückgabe oder bis zur erneuten Versteigerung des Kunstgegenstandes entstehen.

Wird der Kunstgegenstand an einen Unterbieter verkauft oder in einer nächsten Auktion versteigert, haftet der Käufer außerdem für jeglichen Mindererlös.

§ 7 Anmeldung und Widerrufsrecht

Es ist nicht verpflichtend, sich online vorab für die Versteigerung anzumelden. Auch die Anwesenheit eines Vertreters kann erst am 25.09.2021 angemeldet werden. Die Versteigerung ist öffentlich zugänglich. Die Auktion verläuft in der Weise, dass der Vertrag in einer Vermarktungsform geschlossen wird, bei der dem Kaufinteressenten die Möglichkeit gewährt wird, persönlich anwesend zu sein und ihm vom Veranstalter Waren, die in einem vom Versteigerer durchgeführten, auf konkurrierenden Geboten basierenden transparenten Verfahren, bei dem der Bieter, der den Zuschlag erhalten hat, zum Erwerb der Waren (Kunstgegenstände) verpflichtet ist, angeboten werden. Dementsprechend besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 10 BGB kein Widerrufsrecht.

§ 8 Datenschutz

Es wird darauf hingewiesen, dass diese Klausel als Ergänzung der bereitgestellten Datenschutzerklärung dient.

Die übermittelten persönlichen Daten aus dem Onlineformular werden ausschließlich zur Durchführung der Auktion verwendet und nach Durchführung gelöscht. Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern die Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf der Einwilligung des Bieters (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Der Bieter kann sein Einverständnis zur Verarbeitung seiner Daten jederzeit ganz oder teilweise widerrufen sowie seine Daten löschen lassen (postalisch oder per E-Mail an: datenschutz@procom-bestmann.de). Bei einem Widerruf/Löschung vor der Durchführung der Auktion am 25.09.2021 ist eine Teilnahme an dieser nicht möglich.

Alle weiteren Betroffenenrechte können der Datenschutzerklärung entnommen werden.